Ah My Goddess Fan Fiction / Ranma 1/2 Fan Fiction ❯ Jobsuche und Partylaune ( Chapter 8 )

[ P - Pre-Teen ]

Disclaimer:
Die Figuren gehören bekanntermaßen Takahashi-sama und Fujishima-sama.
Eventuelle Ähnlichkeiten mit anderen FFs sind reiner Zufall.

« …gesprochen… »
*…gedacht…*
‘…betont …’
LAUTE GERÄUSCHE

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Sie hatten es geschafft. Sie hatten sich nach endlosen Freudentänzen und falschgesungenen, schlechtgedichteten Liedern von den beiden Chefs des MCC absetzen können.

Doch die Ruhe sollte nicht allzu lange währen, denn als die Gruppe ihren Weg wieder fortsetzte, folgten bald wieder laute Begrüßungen von männlichen Studenten, die an unsere drei Schönheiten gerichtet waren. Und das missfiel nicht nur Keiichi und Ranma. Letzterer versuchte immer noch krampfhaft die Fragen nach einem Gang ins Teehaus, die offensichtlich an Akane gerichtet waren, zu überhören und sich seine Verärgerung nicht anmerken zu lassen.

Das Spektakel war auch in den Augen einer gewissen Ex-Uni-Queen, namentlich bekannt als Sayoko Mishima, äußerst lästig. Sie wurde vor geraumer Zeit von Belldandy als beliebteste Studentin abgelöst. Ihre Zuneigung für sie stieg nicht gerade an als dann noch Urd kam und sie fast auf den dritten Platz beförderte.
Akane als neue Favoritin der jungen Männer, Verlobter oder nicht, brachte sie fast zur Weißglut.
Doch behielt sie das hinter ihrer undurchdringlichen Fassade aus Eis gut verborgen.
Zielsicher ging sie auf die sich nähernde Gemeinschaft zu.

Sayoko: « Hallo, Keiichi. Willst du mich nicht deiner neuen Begleitung vorstellen? »

Vielleicht war es ja nur Akanes Einbildung, aber ihr schien es, als würde diese fremde junge Frau sie mit einen durchdringenden, stechenden Blick ansehen, währenddessen sie Ranma eher interessiert betrachtete.

Keiichi wurde sichtlich nervös. Wenn Sayoko so liebenswürdig war, hatte sie meistens etwas vor, was dann für gewöhnlich für Keiichi und die Göttinnen Probleme bedeutete.

Keiichi: « H…hallo, Sayoko. Also dies sind Akane Tendo und Ranma Saotome. Sie sind Bekannte von mir und erst vor zwei Tagen hier angekommen. Heute wollten sie sich unsere Universität ansehen. »

Sayoko: « Interessant. Und, habt ihr schon entschieden, für welches Fach ihr euch einschreibt? »

Die Frage war an beide gerichtet, doch es war nicht zu übersehen, dass sie Ranma unablässig scharf im Auge behielt.
Nicht das Sayoko irgendwelches ernsthaftes Interesse an ihm gehabt hätte, doch das war so ihre Taktik. Wenn sie Rivalinnen um die Vorherrschaft als Queen ausmachte, dann warf sie sich dem nächst engeren männlichen Bekannten dieser Person an den Hals und versuchte die Rivalin dadurch auszustechen.
Das hatte sie auch schon bei Keiichi versucht als Belldandy auftauchte, doch da hatte sie wenig Erfolg.

Akane blieb dieser Blick nicht unbemerkt.

Akane: « Wir wollten uns die Universität nur mal anschauen, aber ich glaube nicht, dass ich mich hier einschreiben werde. »

Ranma versuchte in Erwartung einer neuen Verehrerin seine Zugehörigkeit zu Akane Geltung zu machen und stimmte ihr bereitwillig zu. « Ich glaube auch nicht, dass das etwas für mich ist. Ich denke ich werde mich anderweitig nach einer Betätigung umsehen. »

Als Sayoko registriert hatte, dass von diesem jungen Mädchen keine weitere Gefahr für sie ausging, hielt sie es offenbar für überflüssig sich weiter mit dieser Sache zu beschäftigen.

Auf jeden Fall verabschiedete sie sich dann auch nach einer weiteren Runde Smalltalk, sehr zur unoffenbarten Erleichterung einer gewissen Verlobten.

Urd: « Ihr habt Glück, dass ihr nicht hier bleiben wollt. Sobald sie ein potenzielles Ziel ausgemacht hat, gibt sie keine Ruhe bis sie hat, was sie will. Für uns Göttinnen ist das nicht so tragisch, aber bei Normalsterblichen könnte das zu Problemen führen. »

Hörte man da etwa Besorgnis aus Urds Stimme?

Akane: « Mag sein. Aber ich bin wirklich nicht allzu versessen darauf, an dieser Uni zu bleiben. Vielleicht gibt es ein paar Sportstudios oder Dojos, in denen wir anfragen können. Ich denke, das entspricht eher unseren Talenten. »

Jetzt kam wieder eine Situation, in der Ranma einen fatalen Fehler beging: Er machte seinen Mund auf.

Ranma: « Ich glaube nicht, dass ich Probleme haben werde irgendwo eine Arbeit zu bekommen, aber denkst du irgendjemand nimmt einen Trampel wie dich? »

WHAMM

Bloß gut, dass unsere Freunde in einem etwas abgelegeneren Waldstück des Campus angelangt waren, ansonsten hätten Augenzeugen die Polizei wegen schwerer körperlicher Anwendung von Gewalt benachrichtigt.

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Nach dem Besuch an der Uni gingen Ranma und Akane, begleitet von Belldandy und Skuld, noch in die Stadt, um potenzielle Arbeitgeber ausfindig zu machen.
Doch das gestaltete sich schwieriger als sie dachten, denn weder wussten unsere Göttinnen von Sportstudios und Dojos noch kannten die Verlobten die Lokalitäten.

Belldandy: « Das ist gar nicht so einfach. Nun gut. Dann geht es wohl nicht anders. »

Sie schloss ihre Augen, hob die Hände an, als wolle sie einen Ball umfassen und murmelte leise vor sich hin. « Schlafende Arbeit, wir suchen dich. Sag uns, wo wir dich finden können, um dich zu erwecken. »

Ein schwaches Leuchten ging von dem Zentrum zwischen ihren Händen aus, unbemerkt von den umherwimmelten Passanten, doch wohlbeachtet von zwei versteckten Augen.

*Soso, sie wendet also ihre magischen Kräfte an um diesen beiden Menschen zu helfen. Interessant… Die Sache sollte ich im Auge behalten.*

Kaum hatte sich das Leuchten gelegt, kam ein plötzlicher, starker Wind auf… und ein Blatt Papier platzierte sich direkt in Ranmas Gesicht.

Ranma: « Was zum…? Gehört das zum Zauber? »

Sofort hatte Akane den Zettel von Ranmas Gesicht gepflückt und betrachtete ihn nun mit großem Interesse und einem nicht unerheblichen Maß an Neugier.

Akane: « Deine Magie ist wirklich klasse, Belldandy. Hier ist eine Anzeige von einem großen Kampfsportcenter. Die suchen dort noch Aushilfskräfte für das Training und es wird gut bezahlt. »

Jetzt lugte auch Ranma über ihre Schulter und las.

Ranma: « Das klingt doch nicht schlecht. Wir sollten dort mal vorbeischauen. »

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Gesagt, getan.
Mit Hilfe der Anzeige hatten sie es schnell gefunden.
Es stellte sich heraus, das die Annonce erst am Tag vorher aufgegeben wurde und sich noch niemand beworben hatte.

Sie gingen zur Rezeption, wo ihnen die Dame hinter der Theke etwas stirnrunzelnd entgegensah, als die jungen Leute ihre Bitte vortrugen. Doch blieb sie höflich.

Informationsdame: « Ich werde den Leiter dieser Schule in Kenntnis setzen. Er wird dann entscheiden, ob er sie nimmt. Bitte kommen sie mit und ziehen sich Kampfkleidung an. »

Ranma und Akane folgten ihr zu den Umkleidekabinen während die zwei Göttinnen bereits als Zuschauer Platz nahmen.

Wenig später trafen Ranma und Akane ein.

Belldandy: « Oh, ihr beiden seht aber gut aus in euren Gis. »

Das war gar nicht mal so falsch. Sie trugen zwar nicht ihre gewohnte Kampfkleidung, aber dies hier lies sich auch sehen lassen.
Ranma hatte einen roten Gi, dessen Ärmel abgetrennt waren. Wäre Urd jetzt da gewesen, hätte sie mit Sicherheit in einem verführerischen Ton und mit einem Blick, in dem ein Liebesspruch hätte liegen können, lautstark verkündet, dass dieser Anzug nicht nur Ranmas Figur, sondern auch seinen muskelbepackten Bizeps und die ebenso anschaulichen Arme besonders zur Geltung bringen würden.

Aber zum Glück war sich nicht da und Akanes Geduld wurde nicht auf die Probe gestellt. Doch auch sie musste (im Stillen und Heimlichen ihrer Gedanken) zugeben, dass er damit verdammt gut aussah.

Akane wiederum hatte einen schwarzen, kurzärmlichen Gi an. Ihre schlanke und wohlgerundete Figur wurde dadurch besonders zur Geltung gebracht.
Das war für Ranmas Augen ein verlockender Anziehungspunkt und diese verließen bis der Meister eintrat nicht seine Verlobte, die aufgeregt mit Belldandy und Skuld schnatterte und dies somit (leider) nicht mitbekam.

Dann war es soweit. Der Leiter dieser großen Kampfsportschule betrat den Raum und sofort wurde es still.

Wer einen alten ehrwürdigen Herren erwartet hatte, lag hier gründlich daneben. Dieser hatte kurzgeschorene Haare, war recht klein und sah sehr muskulös aus. Er hatte ein freundliches Gesicht und kluge Augen, was bei einem so jungen Mann ungewöhnlich war, denn seinem Aussehen nach zu urteilen war er nicht älter als 25.

Meister: « Hallo! Mein Name ist Katsuo und ich bin Leiter dieser Schule. Bevor ich euch hier aufnehme, möchte ich erst einmal sehen, was ihr könnt. Dann ganz ohne Scheu… fangt an! »

Er hatte eine Art an sich, die ihn sofort sympathisch erscheinen ließ.
Akane fing mit ein paar einfachen Katas an.

Das ganze geschah in völliger Stille. Katsuo verzog keine Miene, doch seine Augen verrieten eine echte Begeisterung für die Fähigkeiten der jungen Dame.

Katsuo: *Jede Bewegung ist fließend und fehlerfrei. Sie hatte einen guten Lehrer. Sie muss sich zwar noch darauf konzentrieren, alles richtig zu machen, doch die Technik ist ausgezeichnet.*

Nach Beendigung der Katas ging sie zur Praxis über.

Schlag, Drehung, Rückhandschlag, ducken, abrollen, Fußfeger

Katsuo war mehr als nur begeistert. *Phantastisch! Starke, effektive Schläge und Tritte, dazu eine hohe Beweglichkeit. Wo hat sie das nur gelernt? Sie kann nicht älter als 19 oder 20 sein und dann so eine Kampferfahrenheit…*

(Anm.d.A. Kein Wunder, wenn sie jeden Morgen die halbe Schule und später diverse verrückte Verlobte sowie einen sie nervenden Verlobten verprügeln musste. ^_^)

Kick, Vorwärtsflip, Landung, Halbkreiskick, Links-Rechts-Kombination

Nun ging Akane zum Training an Gegenständen über. In Ermangelung von Ziegelsteinen und Holzpuppen malträtierte sie den Sandsack.
Mit jedem Schlag schwang er weiter nach hinten und jeder Bewegung in ihre Richtung wurde mit einem erbarmungslosen Fußtritt zurück geschickt.

Das war ihr Element. Gib ihr was zum draufschlagen und eine geräumige Umgebung und sie war völlig in ihrem Training verloren. Es war eine gute Methode den Kopf frei von störenden Gedanken zu bekommen. So auch jetzt. Hätte Katsuo nichts gesagt, hätte sie vermutlich die nächste Stunde so weitergemacht.

Katsuo:  » Es ist gut, junges Fräulein. Sie haben mich überzeugt. Lassen sie nun ihren Freund beweisen, was er kann. »

Sie stoppte abrupt, als hätte sie jemand aus einer Art Trance geweckt, hielt den schwingenden, durch heftige Schläge verbeulten Sandsack an, setzte sich schwer atmend neben Belldandy und überließ somit Ranma das Feld.

Wenn Katsuo von Akanes Können begeistert war, dann war er bei Ranmas Vorführung hin und weg.
Wie auch Akane fing er mit einfachen Katas an.

Katsuo: *Schnelle, fließende Bewegungen. Er führt die Übungen aus als wären sie eine Einzige, völlig ohne Fehler. Genial! Aber man merkt eine Ähnlichkeit der Technik zu der des Mädchens.*

Nun kam Ranmas Schlag-Tritt-Kombination.

Seitwärtstritt, wegrollen, Roundhouse, Rückwärtsflip, zurückweichen, Konter, Sprung in die Luft, Sichelkick, Salto, Axtkick

Katsuo: *Während sie auf dem Boden kämpft ist er oft in der Luft… für Gegner schwer zu erreichen. Seine Bewegungen sind perfekt und wie er unheimlich schnell.*
« Ist gut, Junge. Du kannst auch aufhören. »

Ranma stoppte mitten in der Vorführung eines weiteren Sprungkicks, landete sicher auf dem Boden und schaute den Meister nur fragend an. « Aber ich habe doch noch nicht am Sandsack gearbeitet. »

Katsuo: « Das ist nicht nötig. Ihr beide habt mich überzeugt. Ihr seid hier als Trainer für meinen Fortgeschrittenenkurs aufgenommen. Nun verratet mir doch bitte eure Namen. »

Akane: « Ich heiße Akane Tendo, 18 Jahre alt. »

Ranma: « Ranma Saotome, auch 18 Jahre. »

Katsuo: « So jung und schon so perfekte Kämpfer. Wer hat euch den Kampfsport gelehrt? »

Ranma: « Unsere Väter. Sie sind selbst Leiter eigener Kampfschulen. »

Katsuo nickte verstehend. « Euer Stil ist in manchen Dingen ähnlich. »

Akane: « Unsere Väter haben bei dem gleichen Meister trainiert, dann aber den Stil weiterentwickelt. »

Katsuo schien begeistert zu sein. « Diesen Meister würde ich zu gerne mal kennen lernen. Muss ein interessanter Mann sein. »

Man konnte Ranma und Akane förmlich ansehen, dass sie dasselbe dachten.

*Das würden Sie bereuen!*

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Es war geschafft.
Ranma und Akane hatten einen Job und konnten somit zur Haushaltskasse des Chiba-Ken-Tempels beitragen.

Diese Nachricht wurde in eben diesem freudig aufgenommen.

Urd: « Au ja, das ist klasse. Schmeißen wir doch ne Party! Zur Willkommenheißung von unseren beiden hier », sie wies auf Ranma und Akane « in unserem Hause und als Gratulation zum Erhalt einer Arbeit am ersten Tag. »

Es schienen nicht unbedingt alle diese Begeisterung zu teilen. Wenn man es genau nahm eigentlich überhaupt keiner.

Urd gab natürlich nicht so schnell klein bei und führte nun härtere Geschütze auf.
« Belldandy, was meinst du? »

Skuld schluckte nervös. Wenn Belldandy jetzt zustimmte, dann waren sie Urds wildem Partywahnsinn ausgeliefert, denn was Belldandy sagte, war Gesetz.
Das hatten selbst unsere Neuankömmlinge schnell festgestellt.

Doch die angesprochene Göttin schien erst einmal zu überlegen.
« Mmh… eine Party, aber dann müsste ich erst einkaufen gehen… »

Urd setzte nach, mit hell leuchtenden Sternchen in den Augen.
« Ich helfe dir! »
Wenn etwas nach ihrem Willen lief, war sie Feuer und Flamme und tat alles, damit es auch so blieb.

Zum Leidwesen der restlichen Beistehenden freundete sich Belldandy schnell mit diesem Gedanken an.

Belldandy: « Ja, warum eigentlich nicht? Wir haben euch ja wirklich nicht richtig begrüßt und eine kleine Feier ist, denke ich, nicht allzu verkehrt um das nachzuholen. »

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Eine kleine Feier unter Freunden…
Wenn Urd ihre Finger mit im Spiel hatte, sah eine « kleine Feier unter Freunden » ungefähr so aus:
Der komplette Motorclub wurde eingeladen. Damit waren selbstverständlich auch Tamiya und Otaki mit von der Partie…
Dann kam Sayoko, die, obwohl ihrer (von ihr allein beschlossenen) Feindschaft zu Belldandy, trotz allem kam.
Etwas Undenkbares wäre es, wenn Keiichis kleine Schwester Megumi bei dem Spektakel fehlen würde, sowie die ehemalige Vorsitzende des Motorclubs, Chiiro.
Das machte alles zusammen eine Gesellschaft von rund 20 Mann. Mixe man dies nun noch mit einer Prise (einer recht großen Prise) Alkohol und man würde eine Party nach Urds Geschmack erhalten.

Das Essen stand bereit und die Gäste trafen ein. Schon in kürzester Zeit war die Party am Laufen, wobei Urd ihren (Groß)Teil dazu beitrug.
Notwendigerweise durfte zu so einem Spektakel kein Alkohol fehlen, von dem sich die Gäste reichlich bedienten. Sehr bald wurde die Gesellschaft lustiger.

Akane und Ranma allerdings hielten sich beim Alkoholkonsum sehr zurück, obwohl sie mehr als nur einmal von Tamiya, Otaki, Chiiro und auch Urd zum Trinken aufgefordert wurden.
« Na kommt schon, ihr zwei. Nüchtern macht doch so eine Feier gar keinen Spaß. Seht euch Keiichi an… der hat schon ne Menge Spaß. », lallte Chiiro mit leicht verschwommenem Blick ihnen entgegen.

Ob das mit dem Spaß nun stimmte, mag man bezweifeln.

Keiichi war bei solchen Feiern immer ein beliebtes Objekt der allgemeinen Belustigung.
Das hieße in dem Fall, er wurde abgeführt und dann machten die Party-Löwen (Urd, Sayoko, Chiiro, Tamiya, Otaki) so gut wie alles mit ihm (natürlich nichts Unanständiges ~.~). Anziehen von Frauenkleidern, schminken, unter Wasser setzen, ankokeln, starke Mixgetränke eintrichtern… so etwas in der Art.
Doch Belldandy passte auf, dass sie es nicht zu weit trieben und vermasselte, wie Urd mürrisch hervorlallte, « den besten Spaß am Abend ».

Während Belldandy eine kleine Karaoke-Nummer brachte, die Menge damit bezauberte und Urd und Chiiro die Gelegenheit nutzten um Keiichis Kopf mit Grünzeug zu schmücken (mal von der Petersilie in den Ohren abgesehen), hatten sich Akane und Megumi zu einem kleinen Gespräch weiter abseits eingefunden.

Megumi: « Du trainierst Kampfsport? Denkt man gar nicht, wenn man dich so ansieht. »

Akane: « Ja, kann sein. Meinem Vater gehört ein Dojo und dort hab ich von klein auf trainiert. »

Megumi: « Aha, und was macht deine Mutter? Kann sie auch kämpfen? Oder macht sie die Hausfrau? »

Akane wurde etwas beklommen. « Nein, meine Mutter ist gestorben als ich noch sehr klein war. », mit einem kurzen Blick auf das mitleidige Gesicht Megumis fuhr sie schnell fort. « Meine größte Schwester, Kasumi, hat daraufhin den Haushalt übernommen und meine andere Schwester, Nabiki, kümmert sich um die Finanzen, da mein Vater seit dem Tod meiner Mutter keinen Schüler außer mir aufgenommen hat. »

Megumi: « So ist das also. Und woher kennst du Ranma, aus der Schule? »

Ihr Blick hatte einen (winzigkleinen) Hauch von Neugierde angenommen.

Akane sah dies aus den Augenwinkeln und errötete leicht.
« Nein, sein und mein Vater haben uns miteinander verlobt. Nach ihrer Trainingsreise durch China kamen Ranma und sein Vater zu uns um das Versprechen einzulösen. »

Megumi: « So, ihr seid also verlobt… Ich versteh schon. »

Akane: « Es ist nicht, wie du denkst. Unsere Väter haben das unter sich ausgemacht. Wir haben damit überhaupt nichts am Hut. »
Der Rotton in ihrem Gesicht verstärkte sich Zusehens.

Megumi winkte ab. « Aber, aber, Akane, das muss dir doch nicht peinlich sein. Hinter Ranma als Verlobtem musst du dich nun wirklich nicht verstecken. Er sieht verdammt gut aus und hat eine eindeutige Wirkung auf Frauen. »

Auch ihr war der Tumult auf dem Campus an diesem Morgen nicht entgangen. Doch es belustigte sie, wie Akane sich wegen der Verlobung genierte und Megumi packte eine irrwitzige Idee: Sie würde die beiden zusammen bringen. Dass sie dabei bald eine Kampfgefährtin an ihrer Seite haben würde, wusste sie bis zu diesem Moment noch nicht.

Akane holte sie wieder aus ihrem Trunkheitswahn zurück.
« Du gehst auch auf die Uni? »

Megumi: « Jap, aber lenk hier nicht vom Thema ab. Ich sagte, seine Wirkung auf Frauen ist eindeutig. »

Akane verschränkte die Arme und zog ärgerlich die Stirn in Falten. « Pah, er ist ein unsensibler Trottel, dessen Lieblingsbeschäftigung es ist, mich zu beleidigen und damit auf die Palme zu bringen. »

Megumi grinste ob dieser Reaktion verschmitzt. « Na, ich weiß nicht… Dafür hat er mir heute doch recht eifersüchtig ausgesehen, als du von so vielen Herrschaften umringt warst. »

Akane versuchte, noch ein wenig ärgerlicher auszusehen, doch in ihrem Magen schwummerte irgendetwas ganz heftig. « A…ach was. D…das bildest du dir nur ein. »

Für Megumi war dies nicht allzu überzeugend und das Lächeln blieb strahlend auf ihrem Gesicht.

Fortsetzung folgt…

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Wer bis hier her gelesen hat, könnte sich vielleicht auch zu einem kleinen Comment erweichen lassen. Ich würde mich sehr darüber freuen.

Ich bitte um Verbesserungsvorschläge und meinetwegen auch um Kritik. Lobeshymnen sind natürlich immer willkommen und werden mit Freuden begrüßt.

^^ Good day says the goddess ^^

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